Autonome Agenten

Eine Reise ins dezentrale Web

Wir haben über Daten gesprochen, über APIs, darüber, wie man sie verknüpft, und sogar über unsere digitale Seele. Jetzt kommt einer der wesentlichen Bausteine, die das Web auf die nächste Stufe heben. Wie erwähnt wird es wirklich persönliche Assistenten geben, die dich kennen, deine Interessen, deine Freundinnen und Freunde und sogar deine Familie. Sie werden automatisch Daten für dich sammeln, sie mit Kontext anreichern und ins neue Web einweben. Sie werden Sportstatistiken sammeln, die Nachrichten, die dich am meisten interessieren, oder neue Filme und Serien durchsehen und dir vorschlagen. Sie werden herauszufinden versuchen, was dich am meisten interessiert, und sich selbst verbessern — durch direktes Feedback und durch indirektes Feedback aus dem, was du im Alltag tust. Stell dir eine Zukunft vor, in der du mit smarten Geräten durch die Straßen gehst, die erfassen, wohin du schaust. Ein autonomer Agent bemerkt vielleicht, dass du einen bestimmten Gegenstand länger als üblich angesehen hast; er könnte sich das merken, das Web nach Varianten davon durchsuchen und dir Geschäfte vorschlagen, in denen du beim Kauf am meisten sparst. Zu dem, was Google, Facebook und Amazon ohnehin schon tun, ist der Unterschied gar nicht so groß. Worauf es hinausläuft, ist erneut der Besitz dieser Daten und die direkte Rückkopplung, die du zu deinen Agenten hast. Du kannst Informationen löschen, bearbeiten, aktualisieren oder ergänzen, wann und wo du willst. Daten sind Macht — und weil es deine Daten sind, solltest du derjenige sein, der entscheidet, was mit ihnen passiert und wer Zugriff darauf hat.